Seit September ist die Berufsfachschule für Ergotherapie ein neuer Ausbildungszweig auf dem Medau-Berg.

Ergotherapeuten unterstützen und begleiten Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind, denn die Ergotherapie – abgeleitet vom Griechischen „ergein“ (handeln, tätig sein) – geht davon aus, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und dass gezielt eingesetzte Tätigkeit gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung hat.

(Quelle: „DACHS-Definition“ der Ergotherapie, Stand 6.2.2007)

 

Und wie macht man das genau?

Gemeinsam mit dem Patienten übt man z. B. seine Fingerfertigkeit und Feinmotorik bei der gemeinsamen Erstellung von Papier- und Pappschachteln. Wie man solche Werkstücke konzipiert lernen unsere Schüler im ersten Ausbildungsjahr im Fach „Papier und Pappe“. Von der ersten Skizze, über die Planung bis hin zur Umsetzung erstellen die Schüle unterschiedliche Werkstücke und adaptieren diese auf die verschiedenen Anforderungen des Patienten. Als Grundlage dienen Fotos bestehender Objekte.

  

Weitere Informationen zum Start der Ergotherapieausbildung an der Medau-Schule gibt es in einem Pressebericht vom Juli 2017.